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Werkhersteller: Omega

Kaliber: 344

Modelljahr dieser Uhr: 1952

Produktionszeitraum des Uhrwerks: 1952 bis 1958

 

Funktionen

Aufzug: Automatik (Bumper)

Zeitanzeige: kleine Sekunde / Minute / Stunde

 

Technische Daten

Gangreserve: 42 Stunden

Schlagzahl: 19800 pro Stunde

Größe: 12,5 Linien

Steinanzahl: 17

 

 

Hier haben wir eine Omega Seamaster aus den 50ern mit einem Hammerautomatikwerk. Auch wenn das Gangwerk noch recht gut läuft, dürften dennoch die Schmierstoffe vertrocknet sein. Die letzte Revision ist mehr als 10 Jahre her. Besonders bei hochwertigen Uhrwerken lässt sich der Revisionsbedarf nicht immer allein mit der Zeitwaage feststellen.

 

Hier sieht man die schöne Hammerautomatik. Bei einem solchen Werk dreht sich die Schwungmasse nicht um 360° vollständig durch, sondern nur bis 270°. Sie pendelt also nur hin und her. Zwei Pufferfedern federn die Schwungmasse ab, wenn sie anstößt.

 

Jetzt wird das Werk ausgeschaltet. Das Werk wird durch eine Werkhaltelasche und auf der anderen Seite durch einen Pin, der ins Gehäuse "eingefädelt wird", gehalten

 

Zifferblatt und Zeiger werden abgehoben.

 

Widmen wir uns dem Uhrwerk.

 

Zunächst wird die Brücke für die Automatik abgenommen. Sie lagert die Schwungmasse und den Wechsler.

 

Schwungmasse und Wechsler.

 

Weiter geht es mit der Vorderseite. Viertelrohr, Unruhlager, Zeigerwerk und Zeigerstellvorrichtung werden abgebaut.

 

Alle Teile der Zeigerstellvorrichtung wurden entfernt. Das Unruhlager habe ich gleich in das kleine Sieb gelegt, um es sicher aufzubewahren.

 

Mit dieser Seite sind wir fertig.

 

Wieder weiter mit der Rückseite. Die Schwungmasse wird von beiden Seiten gelagert. Die Untere Brücke dafür nehme ich nun runter. Auch die Unruh wird abgenommen.

 

Als nächstes wird die Feder für eine der beiden Klinken vom Wechsler entfernt. Auch die Pufferfedern kommen weg. Übrigens sind sie von der Vorderseite verschraubt.

 

Nahaufnahme vom Puffer.

 

Sperr- und Kronrad sowie das Gesperr werden abgebaut.

 

Als nächstes der Anker.

 

Federhaus und Brücke.

 

Und anschließend das Räderwerk.

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