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Werkhersteller: Omega

Kaliber: 344

 

Funktionen

Aufzug: Automatik (Bumper)

Zeitanzeige: kleine Sekunde / Minute / Stunde

 

Technische Daten

Gangreserve: 42 Stunden

Schlagzahl: 19800 pro Stunde

Größe: 12,5 Linien

Steinanzahl: 17

 

 

Hier haben wir eine Omega Seamaster aus den 50ern mit einem Hammerautomatikwerk. Auch wenn die Gangwerke noch ganz gut sind, dürften dennoch die Schmierstoffe vertrocknet sein. Die letzte Revision ist mehr als 10 Jahre her. Besonders bei hochwertigen Uhrwerken, lässt sich der Revisionsbedarf nicht immer mit der Zeitwaage feststellen.

Hier sieht man die schöne Hammerautomatik. Bei so einem Werk dreht sich die Schwungmasse nicht um 360° voll durch sondern nur bis 270°. Es pendelt also nur hin und her. Zwei Pufferfedern federn die Schwungmasse ab, wenn sie anstößt.

Jetzt wird das Werk ausgeschalt. Das Werk wird durch eine Werkhaltelasche und auf der anderen Seite durch einen Pin, der ins Gehäuse "eingefädelt wird" gehalten.

Zifferblatt und Zeiger werden abgehoben.

Widmen wir uns dem Uhrwerk.

Zunächst wird die Brücke für die Automatik abgenommen. Sie lagert die Schwungmasse und den Wechsler.

Schwungmasse und Wechsler.

Weiter geht's mit der Vorderseite. Viertelrohr, Unruhlager, Zeigerwerk und Zeigerstellvorrichtung werden abgebaut.

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