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Kontrolle des Eingriffs von Übertragungsrad (grün) und Kupplungswippenrad (rot). Passt.

Eingriff von Kupplungswippenrad (rot) und Chrono-Zentrumrad (grün). Auch in Ordnung.

Das Chrono-Zentrumrad macht eine Umdrehung pro Minute. Der Mitnehmerfinger, der daran befestigt ist (rot), schiebt das Sternwippenrad (grün) in dieser Zeit einmal vor. Dieses Sternrad greift anschließend in das Minutenzählerrad ein.

 

Es ist darauf zu achten, dass der Eingriff nicht zu tief ist. Der Finger kann sonst nicht vollständig eintauchen und setzt dann auf den Radzahn (grün) auf und blockiert. Hier geht er vorbei.

 

Hier sieht man, wie der Finger das Rad vorschiebt, und zwar so lange, bis das Minutenzählerrad über die Biegung der Minutenradzählersperre rutscht (Position 3 auf dem nächsten Bild).

 

Der Eingriff darf auch nicht zu flach sein, sonst verlässt der Finger vorzeitig den Eingriff, und das Minutenzählerrad rutscht nicht über die Biegung (3).

 

Wenn der Chronograph nicht läuft und auf der Nullstellung ist, wird das Minutenzählerrad durch den Herzhebel, der auf seiner Herzscheibe aufliegt, in Stellung gehalten. Die Minutenzählersperre (rot) muss während dieser Nullstellung so eingestellt sein, dass beide Zähne (1) vom Minutenzählerrad (grün) auf beiden Seiten der Minutenzählersperre aufliegen (2). Nur so trifft der Chrono-Minutenzeiger den nächsten Index genau und kann auch in Verbindung mit der richtigen Einstellung der Sternwippe sicher über die Biegung (3) gleiten.

 

Weiter geht es mit dem Datum.

 

Stundenrad, Spreizfeder, Datumzwischenrad, Datum-Mitnehmerrad, Datumsperre, Feder für Datumsperre.

 

Datumscheibe, Datumdeckplatte.

 

Das Datumschaltrad besteht aus einem großen Rad (3) und einem kleinen Rad (4). Das kleine Rad ist in das große Rad (3) integriert und dezentral auf diesem gelagert. Das große Rad (3) ist auf einem Anrichtstift gelagert, an dem ein kleiner Trieb befestigt ist (5). Der Trieb ist fest und nicht beweglich. Der Trieb ist auf Bild 86 weiter oben noch einmal zu sehen.

 

Funktion:

 

Das große Rad (3) macht alle 24 Stunden 3 Umdrehungen. Das kleine Rad (4) dreht sich währenddessen zwangsläufig zusätzlich aufgrund des festen Triebs (5). Das kleine Rad (4) und dessen Feder (1) befinden sich jedoch nur alle 24 Stunden in der Position, um die Datumscheibe (6) weiterzuschalten. Das Zusammenspiel aller drei Zahnräder ist genau berechnet, sodass dies auch so passiert.

 

Wenn das Rad (4) in dieser Position ist, schiebt die Feder (1), die von der Auflage (9) gestützt wird, die Datumscheibe (6) so lange weiter, bis der Zahn davon sicher über die Datumsperre (2) gleitet. Die Feder für die Datumsperre (8) drückt die Datumsperre (2) gegen die Datumscheibe (6). Die Datumsperre (2) liegt nun zwischen den beiden Zähnen der Datumscheibe (6) und wird durch die Feder für die Sperre (8) auch in Position gehalten. Siehe unteres Bild.

 

Das Datum kann zwischen dem Wechsel von 23 und 24 Uhr schnellverstellt werden.

 

Wenn das große Rad (3) und das kleine Rad (4) zurückgedreht werden, muss die Feder (1) unter dem Zahn der Datumscheibe (6) hindurchgleiten. Dies muss jedoch geschehen, bevor sie die Kante (7) berührt. Die Feder (1) wird in die andere Richtung nicht gestützt, sondern nur begrenzt (Kante 7), damit sie nicht abbrechen kann. Dies ist hilfreich beim Zusammenbau und Einstellen des Datummechanismus.

 

Die Datumscheibe (6) steht während des gesamten Vorgangs still. Die Feder (1) ist schließlich nicht gestützt und kann die Datumscheibe (6) nicht weiterbewegen.

 

Die Datumscheibe (6) kann nun erneut weitergeschoben werden.

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